Sinngarten

Für alte und besonders für demenzkranke Menschen, die sich in ein neues Umfeld eingewöhnen, ist es wichtig sich zu erinnern. Ein Aspekt in der therapeutischen Betreuung ist die Anregung verschiedener Sinne wie Sehen, Hören, Riechen, Fühlen, Tasten und Schmecken, die den inhaltlichen Schwerpunkt unseres Sinngartens bilden.

Da gerade im Alter diese Wahrnehmungen stark abnehmen, können mit Hilfe verschiedener Gerätschaften die Sinne angeregt und Vergessenes neu erlebt werden. Durch das Ansprechen der Sinne wird die Erinnerungsarbeit unterstützt und der Geist belebt.

Hierbei spielen neben den Spielgeräten und dem Rundweg auch die Pflanzen und Früchte mit ihren Blüten und Gerüchen eine wichtige Rolle. Besonders bei Einschränkungen der Sinneswahrnehmungen können mithilfe unseres Sinngartens bereits verloren geglaubte Bezüge zur Umwelt und der eigenen Biographie wieder belebt werden. Das Anreizen der Sinne führt zum aktiven Erleben und fördert die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Der Zugang zur Außenwelt wird wieder eröffnet. Das Erkennen der eigenen Person durch Riechen, Schmecken, Hören, Fühlen und das Spüren des Körpers wird ermöglicht.